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Heilpädagogik mit Pferden:

in Form von Heilpädagogischem Reiten oder -arbeiten mit Pferden ist eine Entwicklungsförderung für Kinder und Jugendliche. Das kann bei speziellen Problemlagen (Traumata, Verhaltensauffälligkeiten, schwierige Familiensituation, Diagnosen wie z.B. ADHS etc.) angezeigt sein. Aber auch „ganz normale“ Kinder können von der Heilpädagogik mit Pferden profitieren: Entwicklung verläuft in Schüben, Schübe beinhalten Krisen, das ist ganz normal. Heilpädagogik mit Pferden kann in Krisen unterstützend wirken und negative Entwicklungen auffangen.

Ein Pferd ist ein soziales Wesen mit Bedürfnissen nach Freundschaft und verstanden werden, Stärken und Schwächen – wie auch die Kinder. Gleichzeitig ist es groß, stark, schnell und beeindruckend. Seine Zuwendung und Freundschaft sind attraktiv; von ihm getragen zu werden ist ein erhebendes Gefühl! Soziales, einfühlsames, aber auch klares und konsequentes Verhalten werden vom Pferd durch Zuwendung belohnt. Bei aggressivem, vordergründig aufgesetztem oder manipulierendem Verhalten entzieht sich das Tier, ohne jedoch zu werten. Wer „in Teamarbeit mit dem Pferd“ etwas erreichen möchte (eine Spieleaufgabe, Reitübung oder einen entspannten Ausritt...), muß klar, entspannt und authenthisch kommunizieren und auf die Bedürfnisse des Partners Pferd eingehen. Ein großes Lern- und Erprobungsfeld für heranwachsende Menschen mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten!

Ein guter Pferdegestützter Pädagoge kann den Kind-Pferd-Kontakt altersgerecht gestalten und das Pferdeverhalten kindgerecht übersetzen.

Vom Erlernen des Umgangs mit dem Pony, dessen Pflege, Sprache und Bedürfnisse, über Führen, geführte Ausritte, Spieleaufgaben, bis hin zu Voltigierübungen und Reittechnik (fördert Gleichgewicht und Selbstwertgefühl), einzeln oder im Team ist alles möglich.